Erstellt von Christian Seiffer | |   Activity

Schülerferienprogramm 2012

Auch dieses Jahr sind wir wieder auf Erkundungstour unter und über der Erde...

Geislingen. 17 Schüler aus Geislingen erlebten kürzlich einen besonderen Ferientag: Mit dem Leo-Club Geislingen-Helfenstein ging es von der Schertelshöhle zum Filsursprung.

Der Ausflug startete, ausgestattet mit Rucksack und Wanderschuhen, am Parkplatz der Schertelshöhle in Westerheim. Organisiert wurde der Ausflug vom Leo-Club Geislingen-Helfenstein. Auf dem Programm stand eine Führung durch die Schertelshöhle mit anschließender Wanderung zum Filsursprung.

Für viele Kinder war es der erste Besuch in einer Tropfsteinhöhle, und so wurde die anstehende Besichtigung mit Spannung erwartet. Ein Mitglied des Höhlenvereins führte die Gruppe hinunter in die Höhle und erklärte alles rund um die Entstehung der Tropfsteine, deren Geschichte und auch von den Höhlenbewohnern.

Die Kinder hörten neugierig zu und waren sichtlich von den Gesteinsformationen beeindruckt. Mit etwas Fantasie lassen sich in den Tropfsteinen nämlich allerlei Dinge erkennen: So zeigte der Höhlenführer der Gruppe zum Beispiel eine Orgel, den schiefen Turm von Pisa oder ein Reh. Am besten gefiel den Kindern aber der Stalagmit, der wie der Nikolaus aussieht.

Nach der Besichtigung wurde wieder über Tage die Grillstelle in Beschlag genommen. Manche der Jungs und Mädchen bewiesen echte Kreativität bei der Suche nach geeigneten Grillstecken. So sägten sich zwei Jungen einen etwa fünf Meter langen Ast aus einem Gebüsch, den sie für besonders geeignet hielten, und grillten sich damit ihre Würstchen. Nach der Stärkung wurde gespielt. Auch die Betreuer machten mit, und bei "Kettenfange" und Ballspielen kamen alle mächtig ins Schwitzen.

Da das Wetter in der Zwischenzeit umgeschlagen hatte und dicke Gewitterwolken aufzogen, war zunächst unklar, ob die Wanderung zum Filsursprung stattfinden konnte. Doch Alexander Seiffer, der Präsident des Leo-Clubs, gab nach einem Blick auf die aktuelle Wetterkarte grünes Licht. So machte sich die Gruppe noch auf den Weg zum Filsursprung.

Weil sich manche Schüler nicht von ihren selbst geschnitzten Grillstecken trennen konnten, wurden diese kurzerhand mitgenommen, auch wenn manchmal sogar zwei Kinder nötig waren, um die langen Stecken zu tragen.

Am Ziel angekommen, konnten die meisten nicht widerstehen und hüpften ins kühle Wasser. Einige hatten es sogar so eilig, dass sie mitsamt den Schuhen baden gingen. Doch leider blieb den Wanderern am Filsursprung nicht viel Zeit, denn die Kinder wurden bereits an der Papiermühle von ihren Eltern erwartet.

 

Bei der Verabschiedung war das Fazit der Jungen und Mädchen eindeutig: Es war ein toller Tag, der auch den Verantwortlichen des Leo-Clubs viel Freude bereitet hat.