Leos in Tansania

Nachhaltiges Handeln

Leos und Nachhaltigkeit

Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen und nachhaltiger zu leben ist eines der größten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Mit dem Motto „We Serve“ helfen Leos nicht nur den Mitmenschen vor Ort sondern achten auch auf den Umweltschutz und einem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. Die Leos setzten sich gegen Umweltverschmutzung ein und machen sich für umweltschonende und nachhaltige Projekte stark.

Größtenteils engagieren sich die Leos mit Hands-on Activitys ganz getreu dem Motto „Wir packen an!“, wie zum Beispiel mit dem Einsammeln von Müll aus Wäldern und von Stränden. Heimische Insekten werden mit dem Verteilen von Blumensamen oder dem Bau von Insektenhotels geschützt und ihnen wird neuer Lebensraum zur Verfügung gestellt. Mit saisonalen und regionalen Erzeugnissen, wie zum Beispiel mit der Herstellung des eigenen Apfelsaftes, wird ein umweltbewusstes Handeln gefördert.

 

Hast du weitere Ideen für klima- und umweltfreundlich Projekte? Dann melde dich bei dem Leo-Club in deiner Nähe und trage zum Schutz der Umwelt bei.

Müllaufsammeln

Was du heute kannst entsorgen…

Feiertage und schönes Wetter verleiten zum Picknick vor der Tür- Parks und Wiesen sind von leckeren und weniger appetitlichen Müllresten, vor allem Plastikverpackungen übersät. Mit unseren Müllsammel-Aktionen gehen wir genau dagegen vor und befreien die Grünflächen unserer Clubheimaten, ausgestattet mit dem richtigen Equipment, von den Dingen, die mit Natur nichts zu tun haben. Eine vieler Möglichkeiten, sich und anderen etwas Gutes zu tun!

Lebensraum von Insekten schaffen

Die Umwelt zu schützen ist auch für uns Leos eine wichtige Aufgabe und Herausforderung geworden. Daher veranstalten viele Leo-Clubs Activitys, bei denen Insektenhotels gebaut oder Blumenwiesen und Bäume gepflanzt werden.

Immer mehr Tierarten sind vom Aussterben bedroht und auch die Insektenvielfalt ist in den letzten Jahrzehnten in Deutschland stark gesunken. Daher ist es umso wichtiger, sich rechtzeitig diesem Problem anzunehmen und etwas dagegen zu tun. Durch den Bau von beispielsweise Insektenhotels kann man Insekten, wie der Roten Mauerbiene, ein neues Zuhause und einen neuen Lebensraum bieten. Dadurch können die Bienen weiterhin ihren Aufgaben nachgehen, wie dem Bestäuben von Pflanzen oder dem Einsatz als biologische Schädlingsbekämpfer. Dies hat vor allem den Nutzen das ökologische Gleichgewicht beizubehalten.

Zudem eignen sich Insektenhotels erfolgreich für Bildungszwecke. Man kann die Bienen beim Nestbau beobachten und so beispielsweise Kindern komplizierte biologische Vorgänge anschaulich erklären und dabei zusätzlich ihr Gespür für die Natur schärfen.

 

Artikel - Wuppertal Fluthilfe

Hochwasserhilfe in Wuppertal

Die Wuppertaler Leos haben mit angepackt beim Aufräumen!

Mitte Juli haben Starkregen und damit einhergehendes Hochwasser viele Gebiete im Westen Deutschlands und Europas getroffen. Viele Clubs haben die betroffenen Regionen unterstützt, und auch wir Wuppertaler Leos haben geholfen die ersten Schäden zu beseitigen.

Das Hochwasser hat in Wuppertal besonders den Stadtteil Beyenburg getroffen, welcher direkt am Stausee liegt, vollständig von der Wupper umgeben ist und daher besonders bei Hochwasserereignissen gefährdet ist. Im Vergleich zu anderen Regionen im Westen Deutschlands und Europas ist die Lage in Wuppertal glücklicherweise weniger gefährlich gewesen, sodass die Aufräumarbeiten direkt am Wochenende nach dem Hochwasser beginnen konnten. Auch wir Leos haben angepackt und beim Schlamm schippen und Entsorgen von nicht mehr verwendbaren Möbeln geholfen.

 

Los ging es um 10 Uhr am Samstagvormittag. Gewappnet mit Schaufeln, Eimern, Handschuhen und Gummistiefeln ging es zu Fuß zum betroffenen Stadtteil. Schon von weitem konnte man das weiterhin starke rauschen der Wupper hören, die noch am Wochenende weiterhin über die Staumauer floss. Im historischen Ortskern angekommen sah man überall Schlamm, der mit dem Hochwasser auch in die Erdgeschosse der anliegenden Häuser gekommen ist.

 

Nach einer kurzen Einweisung durch Hilfskräfte vor Ort machten wir uns auf den Weg und fragten Anwohner, ob diese Hilfe benötigten. Da die meisten Helfer sich in der Hauptstraße in der Mitte von Beyenburg befanden entschieden wir uns dazu, in eine Nebenstraße zu gehen, welche sich direkt neben der Wupper befand. Dort haben wir auch direkt einen Anwohner getroffen, der über jede Hilfe dankbar war, und so machten wir uns direkt an die Arbeit: Aus dem Keller wurde der Schlamm eimerweise herausgeholt und auf die Straße gebracht und die Garage wurde vom Schlamm befreit, der mehrere Zentimeter noch hoch war. Man konnte an den Wänden auch sehen, dass das Wasser mindestens Hüfthoch durch Beyenburg geflossen sein musste. Nach ein paar Stunden waren wir in dem Haus fertig und konnten weiterziehen. Durch das Wasser zerstörte Möbel haben wir auf Bagger, Traktoren und Anhänger geladen, welche durch die Straßen gefahren sind und Stück für Stück den Sperrmüll auf eine provisorisch angelegte Deponie auf dem alten Schützenplatz abgeladen haben. Weiter ging es mit vielen weiteren Häusern und auch Gärten, die ebenfalls vom Schlamm befreit werden mussten.

 

Es gab alle Hände voll zu tun und es hat uns gefreut so viele helfende Menschen in Beyenburg zu sehen! Auf dem am Vormittag geräumten Spielplatz, dessen Spielgeräte zum Glück nicht groß beschädigt wurden, haben andere Helfer für Anwohner und Helfer gegrillt und Getränke bereitgestellt, sodass auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde.

 

Das meiste wurde an dem Wochenende geschafft. Wir wünschen allen Anwohnern und vor allem allen Menschen in den weiterhin schwer getroffenen Gebieten alles Gute und viel Kraft in der kommenden Zeit!

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